Reflexintegration mit KinFlex®-Reflextherapie und V.E.N.U.S.®-Zentrierungstherapie
Individuelle Reflexintegration
für Kinder und Erwachsene
in Stuttgart und online
bindungsorientiert · traumasensibel · ganzheitlich
Wenn Lernen und Entwicklung mehr Kraft kosten, als von außen sichtbar ist.
In der Reflexintegrationsarbeit werden noch aktive frühkindliche Reflexmuster als ein möglicher Zusammenhang betrachtet, wenn Konzentration, Schreiben, Lesen, Koordination, zur Ruhe kommen oder andere alltägliche Anforderungen nicht so leicht gelingen.
Eine gute körperlich-emotionale Basis betrachte ich als wichtige Grundlage für Lernen und Entwicklung. Reflexintegration setzt für mich genau hier an – mit Blick auf körperliche, emotionale, neurobiologische, systemische und weitere tieferliegende Zusammenhänge.
Dafür verbinde ich die KinFlex®-Reflextherapie und V.E.N.U.S.®-Zentrierungstherapie mit Nervensystemregulation, Bindungsarbeit und traumasensibler Begleitung – in einem Rahmen, in dem Sicherheit und Selbstwirksamkeit einen wichtigen Platz haben.
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Mehr InformationenDu magst mehr über Reflexintegration und meine Arbeitsweise erfahren?
Dann lade ich dich von Herzen ein, in die folgenden Fragen zu schauen.
Hier findest du Wissenswertes über frühkindliche Reflexe, meine reflexintegrative Arbeitsweise sowie Antworten auf viele praktische Fragen rund um unsere Zusammenarbeit.
Was sind frühkindliche Reflexe?
Frühkindliche Reflexe sind automatische Bewegungsmuster, die bereits während der Schwangerschaft entstehen und die Entwicklung eines Kindes in den ersten Lebensjahren begleiten.
Sie unterstützen unter anderem die Geburt sowie wichtige Entwicklungsschritte wie Aufrichtung, Gleichgewicht, Koordination und das Zusammenspiel verschiedener Körperbereiche.
Im Laufe der natürlichen Entwicklung werden diese frühen Reflexmuster zunehmend integriert und treten gegenüber differenzierten, bewusst gesteuerten Bewegungen in den Hintergrund. Bleiben einzelne Reflexmuster über ihre eigentliche Entwicklungsphase hinaus aktiv oder werden sie später wieder aktiviert, wird dies in der Reflexintegrationsarbeit als ein möglicher zusätzlicher „Kraftaufwand“ für das Nervensystem betrachtet.
Genau hier setzt die Reflexintegration an.
Welche Beobachtungen können Anlass sein, frühkindliche Reflexmuster einmal genauer anzuschauen?
Bestimmte Beobachtungen im Alltag können Anlass sein, auch frühkindliche Reflexmuster einmal mit in den Blick zu nehmen. Vielleicht erkennst du dich oder dein Kind in einigen davon wieder:
• längeres ruhiges Sitzen oder Konzentrieren fällt schwer
• Schreiben ist anstrengend, der Stift wird sehr fest gehalten oder stark aufgedrückt
• Lesen, Schreiben oder Rechnen kosten ungewöhnlich viel Kraft
• Gleichgewicht, Koordination oder bestimmte Bewegungsabläufe fallen schwer
• es besteht ein ausgeprägter Bewegungsdrang oder es fällt schwer, zur Ruhe zu kommen
• bestimmte fein- oder grobmotorische Anforderungen bereiten Schwierigkeiten
• Reize oder Anforderungen führen schnell zu Überforderung
Nicht jede dieser Beobachtungen muss mit noch aktiven frühkindlichen Reflexmustern zusammenhängen. Sie können jedoch für mich Anlass sein, gemeinsam genauer hinzuschauen.
Eine erste Orientierung kann dir auch mein Reflexe-Fragebogen geben. Wenn du magst, kannst du ihn mir bereits vor unserem kostenfreien Kennenlerngespräch zuschicken. Dann kann ich ihn mir vorab anschauen und wir können deine Beobachtungen im Gespräch gemeinsam einordnen.
Der Fragebogen ist kein Muss. Er darf euch unterstützen und soll keinen zusätzlichen Stress machen. Beim Ausfüllen darfst du gerne alles ergänzen, was dir wichtig erscheint – auch kleine Anmerkungen wie „Das war früher einmal so“ können für mich wertvolle Hinweise sein.
Im kostenfreien Kennenlerngespräch schauen wir anschließend gemeinsam, ob meine reflextherapeutische Arbeitsweise für dich oder euch passend sein könnte.
Warum beziehe ich frühkindliche Reflexe bei Lernen, Entwicklung und Stressregulation mit ein?
Frühkindliche Reflexe begleiten wichtige Phasen der frühen Entwicklung und werden in der Reflexintegrationsarbeit auch im Zusammenhang mit späteren Bewegungs- und Lernprozessen betrachtet.
Dabei dient folgendes Modell als eine mögliche Erklärung: Sind einzelne frühkindliche Reflexmuster noch aktiv oder werden sie wieder aktiviert, können bestimmte Bewegungs- und Reaktionsmuster weiterhin unwillkürlich mitwirken. Tätigkeiten wie ruhiges Sitzen, Schreiben, Lesen oder koordinierte Bewegungen können in diesem Modell mit einem zusätzlichen „Kraftaufwand“ verbunden sein.
Bildlich gesprochen ist ein Teil der Aufmerksamkeit dann womöglich noch damit beschäftigt, diese unwillkürlichen Impulse auszugleichen oder zu kompensieren. Für andere Anforderungen – beispielsweise Konzentration, Lernen oder die Bewältigung alltäglicher Aufgaben – steht entsprechend weniger Aufmerksamkeit und Kraft zur Verfügung.
Auch im Erwachsenenalter kann dieses Modell eine interessante Betrachtungsebene sein – beispielsweise wenn es schwerfällt, zur Ruhe zu kommen, in herausfordernden Situationen bei sich zu bleiben, sich auf Neues einzulassen oder nach Phasen von Anspannung wieder in einen entspannteren Zustand zurückzufinden.
Das bedeutet nicht, dass solche Schwierigkeiten automatisch durch frühkindliche Reflexmuster verursacht werden. Sie sind für mich eine mögliche Ebene, die ich neben anderen Zusammenhängen mit in den Blick nehme.
Was bedeutet Reflexintegration?
In der Reflexintegrationsarbeit dient dabei folgendes Modell als eine mögliche Erklärung:
Frühkindliche Reflexe haben in bestimmten Entwicklungsphasen eine wichtige Aufgabe. Wenn ihre Zeit erfüllt ist, werden sie im Laufe der natürlichen Entwicklung zunehmend in komplexere Bewegungs- und Reaktionsmuster integriert.
Integration bedeutet dabei nicht, einen Reflex „wegzumachen“. Der Reflex gehört weiterhin zu unserem Nervensystem und darf seine Aufgabe erfüllen, wenn er gebraucht wird. Vielmehr geht es darum, dass das ursprüngliche frühkindliche Reflexmuster einen guten Platz bekommt: Es kann zunehmend in den Hintergrund treten, während differenziertere und willkürlich gesteuerte Reaktionen zur Verfügung stehen.
Kindern erkläre ich das gerne mit dem Bild zweier Bahnen im Gehirn: Ist ein Reflex aktiv, sozusagen im „Alarmmodus“, fühlt es sich an, als müsste das Nervensystem eine lange, komplizierte Bahn nehmen – in der Grafik die pinke Bahn. Ist der Reflex vollständig integriert, steht bildlich gesprochen wieder die „Autobahn“ zur Verfügung – die gelb-orange Bahn. Für das, was ich lernen und entdecken möchte, ist damit wieder eine gut ausgebaute Straße da.

Das bedeutet nicht, dass ein Reflex nie wieder aktiv werden darf. Im Gegenteil: Er hat einen Job. In herausfordernden oder stressreichen Situationen kann ein Reflexmuster wieder stärker in den Vordergrund treten. Entscheidend ist für mich dabei die Fähigkeit des Nervensystems, nach einer solchen Aktivierung wieder in einen regulierteren Zustand zurückzufinden – bildlich gesprochen: wieder auf die Autobahn.
In meiner reflexintegrativen Arbeit nutze ich dafür unter anderem KinFlex® – Kinesiologische Reflextherapie. Dabei werden gezielte Impulse eingesetzt, die auf die Integration noch aktiver oder wieder aktivierter frühkindlicher Reflexmuster ausgerichtet sind.
Was bedeutet Reflexintegration bei HiLights?
Bei HiLights verstehe ich Reflexintegration nicht als ein reines „Abarbeiten“ einzelner Reflexe. Ich betrachte den Menschen als Ganzes und verbinde die Reflexintegration deshalb mit Nervensystemregulation, Bindungsarbeit, individuellen Austestverfahren und einer traumasensiblen Begleitung.
Ein noch aktives oder wieder aktiviertes Reflexmuster steht für mich nicht isoliert da. Mich interessiert nicht nur: Welcher Reflex zeigt sich? sondern auch: Was könnte diesen Menschen gerade in seiner Entwicklung und Integration unterstützen?
Meine reflexintegrative Arbeit kann daher ganz unterschiedlich aussehen. Dazu können körperliche Impulse und Bewegungen ebenso gehören wie Austesten, Wahrnehmungsübungen, Impulse zur Nervensystemregulation, stärkende Gespräche oder spielerische Elemente.
Gerade bei Kindern ist mir besonders wichtig, dass sie nicht einfach wieder „funktionieren“ müssen. Sie dürfen zunächst ankommen, sich orientieren und in ihrem eigenen Tempo schauen, worauf sie sich einlassen möchten. Dabei ist Raum dafür, die eigenen Fähigkeiten und die eigene Selbstwirksamkeit zu erleben.
Mir ist ein Rahmen wichtig, der Sicherheit, Selbstbestimmung und Entwicklung im eigenen Tempo unterstützt.
Ein Termin bei HiLights kann daher anders aussehen, als du es vielleicht von einer rein übungsorientierten Reflexintegration kennst. Das ist kein „Drumherum“, sondern ein bewusster Bestandteil meiner reflexintegrativen Arbeitsweise.
Warum könnte ein Reflex noch aktiv oder wieder aktiviert sein?
Für mich endet die Reflexintegration nicht bei der Frage: Welcher Reflex zeigt sich? Mich interessiert auch: Warum könnte dieser Reflex noch aktiv oder wieder aktiviert sein?
Dabei schaue ich Schritt für Schritt, ob sich weitere relevante Zusammenhänge zeigen. Vielleicht gab es einen aktuellen Auslöser, nach dem ein bereits integriertes Reflexmuster wieder stärker in Erscheinung getreten ist. Dann stellt sich für mich die Frage: Gibt es womöglich einen Zusammenhang zwischen diesem Ereignis und der beobachteten Reaktion?
So kann eine Art Spurensuche entstehen. Diese kann bei der aktuellen Situation bleiben oder – wenn es sich als relevant zeigt – zu früheren Erfahrungen und womöglich auch zur Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre führen. Dabei können auch familiäre Themen oder Muster, die über Generationen weitergegeben worden sein könnten, mit in den Blick kommen.
Dabei geht es mir nicht darum, unbedingt eine möglichst weit zurückliegende „Ursache“ finden zu müssen. Wir schauen nur so weit, wie es für den aktuellen Prozess relevant und sinnvoll ist. Manchmal zeigt sich etwas Relevantes ganz nah, manchmal führt die Spur weiter zurück.
Mein Anliegen ist es, Raum für Entwicklung und Integration zu schaffen, die aus dem Inneren heraus, im eigenen Tempo und möglichst nachhaltig entstehen dürfen. Das Austesten nutze ich dabei als Orientierung innerhalb dieser Spurensuche. Es hilft mir dabei, mögliche Zusammenhänge und Themen zu erkunden und gemeinsam zu schauen, was gerade relevant ist und sich verändern oder integrieren möchte.
Warum spielen Beziehung und ein sicheres Nervensystem eine so wichtige Rolle?
Entwicklung und Lernen brauchen Sicherheit. Deshalb ist mir wichtig, dass die Menschen, die zu mir kommen, zunächst ankommen dürfen und nicht sofort etwas leisten oder „funktionieren“ müssen. Gerade für Kinder gilt das in besonderem Maße.
Zu Beginn darf jeder Mensch den Raum, mich und meine Arbeitsweise kennenlernen. Spielerische Elemente, Gespräche und meine „Gehirn- und Energietricks“ bieten dabei unterschiedliche Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu kommen.
Sicherheit entsteht für mich dabei nicht nur durch den Raum, sondern vor allem in Beziehung: durch Verlässlichkeit, Transparenz, Wahlmöglichkeiten, ein Arbeiten auf Augenhöhe und das Erleben, mit den eigenen Reaktionen willkommen zu sein.
Ein möglichst sicherer Rahmen kann es erleichtern, Schutz-, Kontroll- und Kompensationsmuster in ihrer Funktion anzuerkennen, ohne sie von außen verändern zu müssen – und zugleich Raum dafür zu lassen, dass Veränderung im eigenen Tempo von innen heraus entstehen darf. Denn unser Nervensystem ist wesentlich daran beteiligt, wie wir wahrnehmen, fühlen, reagieren – und auch daran, wie offen wir für Neues sind.
Beziehung ist deshalb für mich nicht nur ein „Drumherum“ – sie gehört zu den wichtigen Bedingungen, unter denen Integration, Lernen und Entwicklung stattfinden können.
Mein Ziel ist nicht, dass jemand Übungen möglichst perfekt ausführt oder bei mir etwas „richtig machen“ muss. Vielmehr möchte ich einen Rahmen schaffen, in dem Selbstwirksamkeit, Mitgestaltung und neue Erfahrungen möglich werden – zum Beispiel:
Ich darf mir Zeit lassen.
Ich darf neugierig sein.
Ich darf mitentscheiden.
Ich kann etwas bewirken.
Ich muss hier nichts richtig machen, um willkommen zu sein.
Der Pavlovsche Orientierungsreflex: Wo ist die Tür – und wann kann ich lernen?
An diesem Reflex lässt sich besonders gut zeigen, warum ich den Körper als wichtige Basis für Lernen und Entwicklung betrachte: am Pavlovschen Orientierungsreflex.
Wenn wir in eine neue Situation kommen, ist es zunächst ganz normal und sinnvoll, dass unser System auf Orientierung schaltet: Wo bin ich hier? Wo ist die Tür? Wo geht es raus? Wer ist dieser Mensch? Ist er Freund oder Feind? Unsere Aufmerksamkeit richtet sich nach außen, damit wir uns in der neuen Umgebung und mit den Menschen darin orientieren können.
Solche neuen Situationen begegnen uns ständig – in kleinen alltäglichen Momenten genauso wie bei größeren Veränderungen: noch unbekannte Umgebungen oder Menschen, ein neues Schuljahr, eine neue Schule, ein neuer Arbeitsplatz, ein Umzug, ein Urlaub usw.
In der Reflexintegration interessiert mich deshalb nicht nur, ob der Orientierungsreflex gerade sehr aktiv ist. Viel wichtiger ist für mich die Frage: Wie gut gelingt es dem System, nach der Orientierung wieder in einen entspannteren Modus zurückzufinden?
Denn solange viel Aufmerksamkeit für die Orientierung im Außen benötigt wird, kann es schwerer sein, gleichzeitig wahrzunehmen, was im eigenen Inneren geschieht: Bin ich hungrig oder durstig? Muss ich zur Toilette? Fühle ich mich wohl? Bin ich neugierig und bereit, mich auf etwas Neues einzulassen?
Und genau hier zeigt sich für mich, warum Lernen nicht erst im Kopf beginnt: Unser Gehirn steckt in einem Körper – und der Zustand unseres Nervensystems beeinflusst, wie wir wahrnehmen, fühlen, lernen und uns entwickeln können.
In meiner reflexintegrativen Begleitung richtet sich der Blick deshalb besonders auf diese Fähigkeit: sich in einer neuen Situation gut orientieren und anschließend wieder in einen entspannteren Zustand zurückfinden zu können.
Oder ganz kurz: Erst orientieren. Sicherheit gewinnen. Dann entsteht Raum für Lernen.
Wie läuft der erste Termin mit meinem Kind ab?
Der erste Termin ist bei mir bewusst mehr als ein reiner „Test- und Übungstermin“. Neben dem Blick auf die frühkindlichen Reflexmuster geht es zunächst darum, dein Kind kennenzulernen und einen sicheren, vertrauensvollen Rahmen für den gemeinsamen Prozess entstehen zu lassen.
Dein Kind darf in Ruhe ankommen, Fragen stellen, schauen, was es interessiert, und meine Arbeitsweise kennenlernen. Dabei nutze ich – passend zum jeweiligen Kind – beispielsweise spielerische Elemente, meine „Gehirn- und Energietricks“ (z. B. die KinFlex®-Musik), Austesten, Wahrnehmungs- und Bewegungsimpulse oder stärkende Gespräche.
Auch diese Elemente gehören für mich bereits zur reflexintegrativen Begleitung. Reflexintegration beginnt in meinem Verständnis nicht erst dann, wenn dein Kind auf einer Liege liegt oder eine bestimmte Übung ausführt.
Wie viel wir beim ersten Termin auf welcher Ebene machen, ergibt sich individuell aus dem Kind, seinen Reaktionen und daraus, worauf es sich in diesem Moment einlassen möchte und kann. Mir ist wichtiger, einen tragfähigen Rahmen für einen möglichst nachhaltigen Prozess zu schaffen, als möglichst viele Reflexe in einem Termin „abzuarbeiten“.
Deshalb kann ein erster Termin bei HiLights anders aussehen, als du es vielleicht von einem stärker übungsorientierten Reflexintegrationsprogramm erwartest.
Was ist, wenn mein Kind nicht mitmachen möchte?
Dann darf es Nein sagen.
Mir ist wichtig, dass Kinder erleben: Ich werde gehört. Meine Grenzen werden respektiert. Ich darf mitentscheiden, was mit mir und meinem Körper geschieht.
Deshalb ermutige ich Kinder auch ganz bewusst, mir zu sagen oder auf ihre Weise zu zeigen, was sie möchten oder nicht möchten. Wenn im Kopf eigentlich noch das Fußballspielen mit dem Nachbarskind, die Verabredung mit der Freundin oder etwas ganz anderes wartet, darf auch das ausgesprochen werden. Dann schauen wir gemeinsam, wie wir den Termin so gestalten, dass es für alle stimmig ist.
Ich zwinge kein Kind, eine Übung zu machen, sich auf die Liege zu legen oder an einem Termin aktiv mitzuwirken. Manchmal braucht ein Kind einfach etwas mehr Zeit. Und manchmal ist an diesem Tag etwas ganz anderes wichtiger.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Termin ausfallen muss. Je nach Situation können wir gemeinsam entscheiden, ob wir den Termin beenden, anders gestalten oder stattdessen mit der Mutter, dem Vater oder einer anderen engen Bezugsperson weiterarbeiten – beispielsweise auch online. Eine Möglichkeit dafür ist die energetische Surrogat-Arbeit: Dabei arbeite ich stellvertretend über eine vertraute Bezugsperson, ohne dass das Kind selbst aktiv teilnehmen muss. Die im Paket vorgesehene Begleitzeit bleibt dabei erhalten und kann im Rahmen unserer Vereinbarung flexibel genutzt werden. So darf auch ein Termin, an dem dein Kind gerade andere Bedürfnisse hat, sinnvoll Teil des gemeinsamen Prozesses sein.
Für mich ist das Nein eines Kindes kein Hindernis, sondern ein wichtiger Teil des gemeinsamen Prozesses. Grenzen und Wünsche ernst zu nehmen, gehört für mich zu einer vertrauensvollen und freiwilligen Zusammenarbeit dazu.
Wofür beziehe ich die Mutter - oder eine andere enge Bezugsperson - mit ein?
Kinder entwickeln sich in Beziehung. Deshalb schaue ich in meiner reflextherapeutischen Arbeit nicht nur auf das Kind und seine frühkindlichen Reflexmuster, sondern beziehe auch die Menschen mit ein, die ihm besonders nahestehen. Dabei arbeite ich auch systemisch: Das Erleben eines Kindes ist immer eingebettet in seinen Familienalltag und seine Beziehungen.
Bei der reflexintegrativen Begleitung eines Kindes beziehe ich auch die Mutter – oder gegebenenfalls den Vater oder eine andere enge Bezugsperson – mit ein.
In meinen Familienpaketen erhält jeder mitgebuchte Erwachsene eigene Reflexintegrationstermine. So können wir nicht nur die frühkindlichen Reflexmuster des Kindes betrachten, sondern auch mögliche Zusammenhänge innerhalb der Familie berücksichtigen.
Dabei geht es nicht um die Frage, wer „schuld“ ist oder bei wem etwas nicht stimmt. Vielmehr können wir gemeinsam schauen: Was gehört zum Kind? Welche direkten, relevanten Zusammenhänge könnten eine Rolle spielen? Und gibt es im Umfeld etwas, das für den Prozess des Kindes ebenfalls relevant sein könnte?
Die Erwachsenentermine schaffen außerdem Raum für Dinge, die Eltern in Anwesenheit ihres Kindes vielleicht bewusst nicht besprechen möchten. So können auch sensible Themen ihren Platz bekommen, ohne dass das Kind zuhören oder sich mit den Themen der Erwachsenen beschäftigen muss.
Dabei muss der eigene Reflexintegrationstermin für die Mutter nicht grundsätzlich an erster Stelle stehen. Für manche Familien ist es stimmig, zunächst mit der Mutter zu beginnen, für andere passt es besser, dass ich zuerst das Kind kennenlerne. Welche Reihenfolge für euch passend sein könnte, besprechen wir gemeinsam im Kennenlerngespräch.
Für mich bedeutet ganzheitliche und systemische Reflextherapie deshalb: Ich sehe nicht nur das einzelne Symptom und nicht nur den einzelnen Menschen – ich berücksichtige auch die Beziehungen und das Umfeld, in denen Entwicklung stattfindet.
Müssen wir Übungen für zuhause machen?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten – denn bei HiLights gibt es kein starres Übungsprogramm, das jeder Mensch gleichermaßen durchläuft.
Ich arbeite individuell und teste aus, welche Impulse für dich oder dein Kind im jeweiligen Prozess sinnvoll sein könnten. Wenn eine bestimmte Bewegungsübung die Reflexintegration unterstützen kann, bekommt ihr diese selbstverständlich für zuhause mit.
Manchmal ergibt sich im gemeinsamen Prozess jedoch, dass gerade eine andere Ebene wichtiger sein könnte – beispielsweise Regulation, Wahrnehmung, Beziehung, stärkende Erfahrungen oder andere individuell passende Impulse.
Mein Ziel ist nicht, möglichst viele Übungen mitzugeben, sondern gemeinsam zu schauen, was für dich oder dein Kind gerade passend und hilfreich ist.
So soll Reflexintegration möglichst gut in den Alltag passen und nicht zu einer weiteren Aufgabe werden, bei der man täglich „funktionieren“ muss.
Ist Reflexintegration auch für Erwachsene geeignet?
Ja.
Frühkindliche Reflexmuster können auch im Erwachsenenalter noch aktiv oder wieder aktiviert sein.
Auch bei Erwachsenen können Themen rund um Körperhaltung, Koordination, Konzentration, innere Unruhe, den Umgang mit Stress und Anspannung oder wiederkehrende Reaktionsmuster Anlass sein, frühkindliche Reflexmuster mit in den Blick zu nehmen.
Dabei verstehe ich meine reflexintegrative Begleitung ganzheitlich. Neben den frühkindlichen Reflexmustern beziehen wir weitere Ebenen mit ein, die für deinen persönlichen Prozess relevant sind.
Ist Reflexintegration auch online möglich?
Ja.
Reflextherapeutische Begleitung ist bei mir auch online möglich – sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Ob wir vor Ort, online oder in einer Kombination aus beidem arbeiten, können wir ganz individuell entscheiden.
Bei einem Online-Termin für ein Kind muss es nicht vor dem Bildschirm sitzen oder Übungen vor der Kamera machen. Stattdessen arbeite ich gemeinsam mit Mama, Papa oder einer anderen engen Bezugsperson. Dabei kann die Bezugsperson stellvertretend in den Prozess einbezogen werden. Auch online nutze ich verschiedene Austestverfahren als Orientierung und arbeite mit verschiedenen individuell passenden Impulsen.
Dadurch sind wir sehr flexibel. Auch wenn ein Kind an einem vereinbarten Termin einmal nicht mitmachen möchte, nicht teilnehmen kann oder an diesem Tag einfach etwas anderes wichtiger ist, können wir gemeinsam entscheiden, ob wir den Termin verschieben oder stattdessen online mit einer Bezugsperson arbeiten.
Welche reflexintegrative Begleitung passt zu mir oder meiner Familie und was kostet sie?
Bei einer optimalen Reflexintegration beziehen wir insgesamt 19 frühkindliche Reflexe mit ein.
Für meine reflexintegrative Begleitung habe ich drei unterschiedlich umfangreiche Pakete entwickelt: BASIS, INTENSIV und PREMIUM. Sie bieten einen verlässlichen zeitlichen Rahmen und gleichzeitig genügend Raum, um individuell auf die Bedürfnisse und den Entwicklungsprozess einzugehen.
Alle drei Pakete beinhalten die Reflexintegration, Nachkontrolltermine und eine begleitende Unterstützung per Messenger (WhatsApp, Signal oder Telegram). INTENSIV und PREMIUM bieten darüber hinaus zusätzliche Integrationssitzungen für persönliche Themen und weiterführende Entwicklungsprozesse.
Welches Paket sinnvoll ist, hängt auch davon ab, wie viel Raum persönliche oder familiäre Themen neben der eigentlichen Reflexintegration bekommen sollen.
Manchmal bringen wir aus unserer eigenen Lebensgeschichte einige „Altlasten“ mit, die wir gerne näher betrachten und aufarbeiten möchten. Auch belastende Erfahrungen rund um Zeugung, Schwangerschaft, Geburt oder die ersten Lebensjahre können Anlass sein, sich mehr Zeit für eine vertiefende Begleitung zu nehmen. Je mehr solcher Themen Raum bekommen sollen, desto sinnvoller kann ein INTENSIV- oder PREMIUM-Paket sein.
Die Pakete sind sowohl für einzelne Erwachsene als auch für Familien mit einem oder mehreren Kindern erhältlich. Bei Familien können die beteiligten Familienmitglieder von aufeinander abgestimmten Terminen, Synergieeffekten und einem entsprechenden Familienpreis profitieren.
Die Preise richten sich nach dem gewählten Paket und der Anzahl der einbezogenen Familienmitglieder. Die enthaltenen Zeitkontingente bieten einen verbindlichen Rahmen, den wir innerhalb unserer Zusammenarbeit individuell und bedarfsgerecht gestalten können.
Welche Begleitung für dich oder euch passend sein könnte, besprechen wir gemeinsam im kostenfreien Kennenlerngespräch.
Du möchtest dich vorab informieren? Dann schau gerne auf meiner Preisseite vorbei. Dort findest du die einzelnen Pakete mit ihren jeweiligen Leistungen und Preisen im Überblick.
Hinweis:
Meine reflexintegrative Arbeit dient der individuellen Begleitung und persönlichen Entwicklung. Sie umfasst keine medizinische Diagnostik oder Behandlung und ersetzt keine ärztliche oder heilpraktische Versorgung. Bestimmte gesundheitliche Wirkungen oder Ergebnisse werden nicht versprochen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden oder medizinischen Fragestellungen wende dich bitte an eine Ärztin/einen Arzt oder eine Heilpraktikerin/einen Heilpraktiker.